Information · Arbeitsweise

So arbeiten wir: Standards statt Zufall

Gute Praxis-IT erkennt man nicht am Prospekt, sondern daran, wie gearbeitet wird: nach welchen Sicherheitsstandards, wie dokumentiert wird – und wie miteinander geredet wird. Auf dieser Seite zeigen wir genau das. Mit echten Einblicken in unsere Arbeitsweise und Beispielen, wie betreute Ordinationen aufgebaut sind.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

IT-Betreuung ist Vertrauenssache: Sie geben uns den Schlüssel zu dem System, auf dem Ihre Ordination läuft. Diese sechs Grundsätze gelten deshalb für jede Ordination, die wir betreuen – vom ersten Gespräch bis zum Störfall um 7:30 Uhr früh.

Verständlich statt Fachchinesisch

Wir erklären, was wir tun und warum – in Sätzen, die man ohne IT-Studium versteht. Sie entscheiden auf Basis klarer Empfehlungen, nicht unter Zeitdruck oder Angstmache.

Lösungen statt Schuldzuweisungen

Wenn zwischen Ordinationssoftware, GIN und Netzwerk etwas hakt, suchen wir die Ursache – nicht den Schuldigen. Wir grenzen ein, eskalieren an die richtige Stelle und melden uns mit einem Ergebnis zurück, nicht mit einem Fingerzeig. So funktioniert unsere Zuständigkeitsklärung.

Faire, planbare Preise

Unsere Modulpreise stehen öffentlich im Preisrechner – pro Gerät, pro Monat. Schutzsoftware, Wartung, Updates, Sicherung und automatische Fehlerbehebungen sind darin enthalten; Systemänderungen werden gesondert verrechnet. Was jedes Modul genau umfasst, zeigt der Leistungsumfang im Detail.

Alles nachvollziehbar

Jede Änderung an Ihrer IT wird festgehalten: wer, was, wann, warum. Sie müssen uns nicht glauben, dass gearbeitet wurde – Sie können es nachlesen. Beispiele dafür sehen Sie weiter unten.

Ihre Unterlagen gehören Ihnen

Dokumentation, Pläne und Vertragsübersichten führen wir für Ihre Ordination – nicht als Druckmittel. Sollten Sie irgendwann wechseln wollen, übergeben wir geordnet. So läuft ein Wechsel ohne Stillstand.

Empfehlungen mit Maß

Wir empfehlen, was Ihre Ordination braucht – nicht, was sich am besten verkauft. Wo ein bestehendes Gerät oder ein günstigeres Modul reicht, sagen wir das auch.

Unsere Sicherheitsstandards – in jeder Ordination

Diese Standards sind bei uns keine Aufpreisliste, sondern die Basis jeder Betreuung. Viele davon können Sie auf dieser Website selbst in Aktion sehen.

Netzwerkzugang nur für bekannte Geräte

Ein fremdes Notebook in der Netzwerkdose bleibt draußen: Der Zugang zum Praxisnetz wird pro Gerät kontrolliert (802.1x), Unbekanntes landet isoliert im Gästenetz. Im Schaubild können Sie das live durchspielen.

Getrennte Netze für getrennte Aufgaben

Karteisoftware, Medizingeräte, GIN-Anbindung und Wartezimmer-WLAN laufen in getrennten Netzen. Ein Handy im Gäste-WLAN kommt so nie in die Nähe Ihrer Patientendaten.

Backups, die nachweislich starten

Gesichert wird automatisch, lokal und verschlüsselt in der Cloud – durch Object-Locking auch gegen nachträgliches Verändern geschützt. Die automatische Boot-Verifikation liefert den Nachweis, dass die Sicherung im Ernstfall wirklich hochfährt – nicht nur ein grünes Häkchen.

Abgesicherte Zugänge mit MFA

Fernzugriffe und administrative Zugänge sind mit Multi-Faktor-Authentifizierung geschützt. Ein erratenes Passwort allein öffnet bei uns keine Tür.

Updates mit Funktionskontrolle

Updates werden kontrolliert ausgerollt – außerhalb der Ordinationszeiten. Nach Server-Neustarts prüfen wir die kritischen Dienste (Praxissoftware, Datenbank, Netzlaufwerke, Drucker), bevor der erste Patient an der Anmeldung steht.

Monitoring statt Überraschungen

Server, Endgeräte, Sicherungen und Virenschutz werden laufend überwacht. Viele Probleme beheben wir, bevor sie im Ordinationsalltag überhaupt auffallen – eine volle Festplatte kündigt sich bei uns an, statt freitags um 11 Uhr zuzuschlagen.

Nachvollziehbarkeit

Ein Blick in unsere Unterlagen

„Lückenlose Dokumentation“ behauptet jeder. Deshalb zeigen wir, wie unsere Unterlagen tatsächlich aussehen – als Demo-Auszüge mit frei erfundenen Beispieldaten der fiktiven Ordination Dr. Maria Huber.

Monatsbericht März Ordination Dr. Maria Huber · erstellt am 01.04.
Demo-Auszug · Beispieldaten
✓Sicherungen31 von 31 erfolgreich, Boot-Verifikation bestanden
✓Updates14 Geräte aktuell, Server-Neustart am 12.03. inkl. Funktionskontrolle
✓VirenschutzKeine Funde, 2 Phishing-Mails in Quarantäne
!EmpfehlungUSV am Server: Akku tauschen (Alter > 4 Jahre) – Angebot anbei
Wird automatisch aus dem Monitoring erstellt und monatlich zugestellt – Sie sehen, was gearbeitet wurde, ohne nachfragen zu müssen.
Netzwerk-Dokumentation (Original-Auszug) Ordination Dr. Maria Huber · 10 Seiten · blättern durch Scrollen
Demo-Dokument · Beispieldaten
Seite 1 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 2 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 3 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 4 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 5 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 6 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 7 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 8 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 9 der Demo-Netzwerkdokumentation Seite 10 der Demo-Netzwerkdokumentation
Seite 1 / 10 So sieht echte Netzwerk-Dokumentation bei uns aus: Pläne, VLANs, Patch- und Kabellisten – je Ordination. PDF herunterladen
Änderungsprotokoll (Auszug) Ordination Dr. Maria Huber
Demo-Auszug · Beispieldaten
12.03.Server-Updates eingespieltWartungsfenster 19:30–20:10 · Funktionskontrolle ok · Ticket #4711
27.02.Neues GINO-Lesegerät Raum 2Ins LAN eingebunden, dokumentiert · abgestimmt mit Softwarehersteller · #4688
14.02.Firewall-Regel LaborgerätFreigabe nur zum Laborserver, sonst gesperrt · beauftragt von Dr. Huber · #4651
Wer hat was wann geändert – und warum? Diese Frage beantwortet das Protokoll, nicht das Gedächtnis eines Technikers.
Vertragsübersicht (Auszug) Ordination Dr. Maria Huber
Demo-Auszug · Beispieldaten
VertragAnbieter · Laufzeit · Kündigungsfrist
01InternetanschlussProvider A · unbefristet · 3 Monate
02Telefonie / RufnummernProvider B · unbefristet · 1 Monat
03Ordinationssoftware-WartungHersteller C · jährlich · 3 Monate zum Jahresende

So sehen betreute Ordinationen aus

Keine zwei Ordinationen sind gleich – die Bausteine dahinter schon. Drei typische Ausbaustufen, wie wir sie laufend betreuen. Wie alles zusammenspielt, zeigt das animierte Infrastruktur-Schaubild; die Preise dazu rechnet der Preisrechner transparent vor.

1

Einzelordination

2–4 Arbeitsplätze, ohne eigenen Server

  • Verwaltete Firewall mit getrennten Netzen (inkl. GIN)
  • Arbeitsplätze mit Monitoring, Updates & Virenschutz
  • Automatische Sicherung lokal und verschlüsselt in die Cloud
2

Ordination mit Praxisserver

Kassenordination oder Gruppenpraxis

  • Praxisserver bzw. virtuelle Maschinen inkl. täglicher Sicherung mit Boot-Verifikation
  • Netzwerkzugang nur für bekannte Geräte (802.1x), Medizingeräte im eigenen Netz
  • Cloud-Telefonanlage und Praxisportal auf Wunsch integriert
3

PVE & Mehrfach-Standorte

Primärversorgung, Zweitordination

  • Standorte sicher gekoppelt, zentrale Server-Umgebung
  • Einheitliche Standards und Dokumentation an allen Standorten
  • Individuell geplant – vom Team bis zur Telefonie

Woran Sie gute IT-Betreuung erkennen

Diese Fragen dürfen Sie jedem IT-Betreuer stellen – auch uns. Sie sind ein guter Maßstab, um Angebote und den eigenen Bestand fair zu vergleichen.

Die FrageUnser Standard
Gibt es eine vollständige IT-Dokumentation – und gehört sie der Ordination?Ja. Netzwerkplan, Geräteliste und Zugänge sind dokumentiert und werden bei einem Wechsel geordnet übergeben.
Wird die Sicherung nur erstellt – oder auch geprüft, ob sie startet?Automatische Boot-Verifikation: Wir sehen laufend den Nachweis, dass die Sicherung im Ernstfall hochfährt.
Erfahre ich regelmäßig, was gemacht wurde?Monatlicher Bericht über Sicherungen, Updates und Empfehlungen – automatisch, ohne Nachfragen.
Was kostet die Betreuung – vor Vertragsabschluss?Öffentliche Modulpreise im Preisrechner, monatlich pro Gerät – laufender Betrieb samt automatischer Fehlerbehebungen inklusive. Systemänderungen werden nach Aufwand verrechnet, vorher abgestimmt.
Was passiert, wenn mehrere Anbieter beteiligt sind (Software, GIN, Provider)?Wir übernehmen die Zuständigkeitsklärung: eingrenzen, an die richtige Stelle eskalieren, Rückmeldung an Sie – statt Ping-Pong zwischen Hotlines.
Komme ich hier wieder weg, wenn ich unzufrieden bin?Ja. Unterlagen werden übergeben, Zugänge ordentlich umgestellt – Betreuung soll überzeugen, nicht einsperren.

Prüfen Sie uns – und Ihre IT

Der schnellste Weg, unsere Arbeitsweise kennenzulernen: der Ordinations-Check mit 16 Fragen zu Sicherung, Netzwerk und Pflichten – oder ein unverbindliches Erstgespräch, in dem wir Ihre bestehende IT ehrlich einordnen.